Drei Generationen, unzählige Projekte, ein gemeinsamer Nenner: Leidenschaft.
Die Tischlerei Beyer in Peuerbach ist weit mehr als ein Handwerksbetrieb – sie ist ein Stück gelebte Regionalgeschichte. Zu gleichen Teilen geführt von Hans Beyer und seinem Bruder Herbert Beyer verbindet das Unternehmen traditionelle Werte mit modernster Technik, Innovationskraft mit Bodenständigkeit – und vor allem: echte Beziehungen zu den Menschen. Mit dem Sohn von Hans Beyer Leonhard geht die Tischlerei mittlerweile in die vierte Generation.
Vom Opa zum Enkel: Eine Geschichte mit Tiefe
Der Grundstein wurde vom Großvater gelegt, als das Handwerk noch aus reiner Muskelkraft bestand. Hans Beyer wuchs in diese Welt hinein – nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus echter Begeisterung: „Ich hab die Liebe zu Möbeln, zu Menschen und zum Gestalten von Räumen von klein auf gespürt.“ Früh besuchte er die Fachschule in Hallstatt, absolvierte die Meisterprüfung, sammelte Erfahrung in anderen Betrieben – und kehrte dann zurück, um gemeinsam mit seinem Bruder das Lebenswerk weiterzuführen.
„Gestaltet fürs Leben“ – mehr als ein Slogan
Die Möbel der Tischlerei Beyer entstehen nicht am Reißbrett, sondern im echten Leben. „Uns geht es nicht nur um Kästen und Küchen, sondern um Räume, die Freude machen, die funktionieren und in denen man gerne lebt.“ Genau dafür steht auch der langjährige Leitsatz der Firma: „Gestaltet fürs Leben“ – ein Slogan, der über Jahrzehnte nichts an Relevanz verloren hat.
Individuelle Planung trifft moderne Fertigung
Wer zur Tischlerei Beyer kommt, bekommt keine Lösung von der Stange. Stattdessen startet jedes Projekt mit einem intensiven Gespräch, einer individuellen Konzeptplanung, einer Handskizze – und einer genauen Abstimmung mit Lichtplanern, Elektrikern und Installateuren. Das Ziel: perfekte Lösungen für die jeweilige Lebenssituation. „Ob Küche, Wohnzimmer oder ganzes Haus – bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt.“
Produziert wird in einer top-ausgestatteten Werkstatt mit modernster CNC-Technik und Aluminium-Maschinen. Die besondere Stärke: die Kombination aus individuellem Handwerk und wirtschaftlicher Fertigung – also Maßarbeit zum fairen Preis.
Kunden werden zu Freunden – das spürt man
Bei Beyer ist man nicht nur Kunde, man wird Teil der Tischlerfamilie. Viele Auftraggeber bleiben über Jahrzehnte verbunden, laden zu Familienfeiern ein, empfehlen weiter. „Unsere Kunden spüren, dass wir sie ernst nehmen, dass wir zuhören, mitdenken und Herzblut hineinstecken. Und genau deshalb kommen sie wieder.“
Diese Nähe und das Vertrauen führen auch dazu, dass der Objektbereich der Firma – etwa im Ladenbau – jahrelang florierte. Auch wenn dieser Bereich zuletzt etwas zurückging, bleibt die Erfahrung und die Qualität erhalten. Der Fokus verschiebt sich – vom Laden zur Lebenswelt.
Was die Tischlerei Beyer besonders macht
Hans Beyer bringt es auf den Punkt: „Wir vereinen das Beste aus zwei Welten – das individuelle Tischlerhandwerk mit der Effizienz industrieller Prozesse. Dazu kommt jahrzehntelange Erfahrung, ein starkes Team und die Leidenschaft für Gestaltung.“
Besonders stolz ist der Chef auf seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „Das Betriebsklima ist großartig. Wir lachen viel, feiern zusammen und ziehen an einem Strang. Das spüren auch die Kunden.“
Auch Sohn Leonhard ist bereits voll in die Firma eingebunden – als ausgebildeter Meister mit frischen Ideen und dem Willen, das Unternehmen in die Zukunft zu führen.
Regionale Verantwortung & ehrliches Miteinander
Die Tischlerei Beyer ist tief verwurzelt in der Region. Sponsoring von Festen, Unterstützung sozialer Projekte, ein offenes Ohr für lokale Anliegen – das gehört hier zum Selbstverständnis. Hans Beyer: „Ich will, dass es den Menschen bei uns gut geht. Auch wirtschaftlich. Deshalb unterstütze ich, wo ich kann – denn eine lebendige Region braucht lebendige Betriebe.“
Sein persönliches Herzensanliegen: ein bewusster Umgang mit dem Online-Handel. „Natürlich ist das Internet wichtig – aber wenn wir alle nur noch online kaufen, verlieren wir unsere Ortskerne. Deshalb plädiere ich für Regionalität mit Hausverstand.“
Ein Blick in die Zukunft
In zwei Jahren soll der Generationswechsel offiziell vollzogen werden. Hans Beyer will sich etwas zurückziehen – zumindest offiziell. „Ich werde weiter für unsere Kunden da sein – vor allem für die, die schon lange mit uns arbeiten. Aber mein Sohn wird mehr und mehr das Ruder übernehmen. Das ist gut so. Nur wenn man loslässt, kann Neues entstehen.“
Foto: privat







