Wenn ein neues Wohngebiet entsteht, eine Straße geplant wird oder sich ein Ort über Jahrzehnte hinweg entwickelt, steckt oft mehr dahinter, als man auf den ersten Blick erkennt.

Denn bevor gebaut wird, wird geplant.
Und genau hier beginnt die Arbeit von Raum Plan A.

Ein Büro, das nicht Gebäude entwirft – sondern die Grundlage dafür schafft, wo und wie sich Gemeinden baulich weiterentwickeln können.

Vom Angestellten zum eigenverantwortlichen Planer

Der Weg in die Selbstständigkeit war kein spontaner Entschluss, sondern eine Entwicklung.

Nach dem Studium an der Technischen Universität arbeitete der heutige Unternehmer Gerhard Altmann viele Jahre in einem renommierten Planungsbüro in Linz. Dort sammelte er nicht nur Erfahrung, sondern übernahm bereits früh Verantwortung:

  • direkte Zusammenarbeit mit Gemeinden
  • eigenständige Projektabwicklung
  • komplexe Planungsprozesse

Mit der Zeit wurde klar:
Diese Verantwortung will er selbst tragen.

2009 folgte schließlich der Schritt in die Selbstständigkeit – gemeinsam mit einem langjährigen Kollegen DI.Dr. Christoph Hauser entstand die Arbeitsgemeinschaft Raum Plan A.

Eine Branche mit besonderer Struktur

Raumplanung ist kein klassisches Geschäftsfeld.

Die Kunden sind nicht Privatpersonen, sondern fast ausschließlich Gemeinden.
Und davon gibt es in Oberösterreich rund 438 – ein überschaubarer Markt.

Das bedeutet:

  • eine überschaubare Anzahl an Anbietern
  • langfristige Kundenbeziehungen
  • kontinuierliche Projekte

Ein großer Vorteil:
Die Einstiegskosten in die Selbstständigkeit sind vergleichsweise gering – gleichzeitig ist Fachwissen entscheidend.

Was Raumplaner eigentlich tun

Die Arbeit von Raum Plan A beginnt dort, wo viele Bauprojekte noch gar nicht sichtbar sind.

Zu den zentralen Aufgaben gehören:

  • Erstellung von örtlichen Entwicklungskonzepten
  • Erarbeitung von Flächenwidmungsplänen
  • Entwicklung von Bebauungsplänen
  • Beratung bei rechtlichen und planerischen Fragen
  • Beurteilung von Bauprojekten im Ortsbild

Kurz gesagt:
Raumplaner legen fest, wie sich eine Gemeinde langfristig entwickelt.

Planung mit Weitblick

Im Gegensatz zur Architektur sind die Ergebnisse der Raumplanung oft nicht sofort sichtbar.

Ein Projekt, das heute geplant wird, zeigt seine Wirkung häufig erst Jahre später.

  • neue Siedlungsgebiete
  • Gewerbeflächen
  • Verkehrsentwicklung

Raumplanung ist nicht nur ein gesetzlicher Auftrag, sondern auch die Grundlage für den Schutz und die Gestaltung unseres Lebensraumes. Diese öffentliche Aufgabe der Koordination der Interessen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen gemeinsam mit den politischen Gremien wahrzunehmen ist eine große Verantwortung.

Das macht die Arbeit besonders anspruchsvoll – denn sie erfordert langfristiges Denken und Verantwortung.

In 10 Bezirken tätig – und keine einzige verloren

Ein besonderer Erfolgsfaktor zeigt sich in den Zahlen:

Raum Plan A betreut aktuell Gemeinden unterschiedlichster Größe in 10 Bezirken Oberösterreichs. .

Bemerkenswert dabei:

👉 Keine einzige Gemeinde hat die Zusammenarbeit bisher beendet.

Ein klares Zeichen für Vertrauen – und für die Qualität der Arbeit.

Denn in dieser Branche zählt vor allem eines:
Zufriedenheit über Jahre hinweg.

Langfristige Beziehungen statt Einzelprojekte

Während viele Branchen von kurzfristigen Aufträgen leben, funktioniert Raumplanung anders.

Hier entstehen Partnerschaften:

  • regelmäßige Abstimmungen
  • laufende Anpassungen
  • kontinuierliche Betreuung

Denn eine Gemeinde ist nie „fertig geplant“.

Neue Anforderungen, neue Projekte und gesetzliche Änderungen sorgen dafür, dass die Arbeit ständig weitergeht.

Wie neue Projekte entstehen

Neue Gemeinden als Kunden zu gewinnen, erfolgt auf zwei Wegen:

  1. Ausschreibungen
    Wenn bestehende Planer ausscheiden oder neue Projekte starten, holen Gemeinden mehrere Angebote ein.
  2. Empfehlungen
    Bürgermeister, Amtsleiter und Entscheidungsträger stehen in engem Austausch – positive Erfahrungen sprechen sich schnell herum.

Gerade die zweite Variante spielt eine entscheidende Rolle.

Denn auch hier gilt:
Vertrauen ist die wichtigste Währung.

Objektivität als Grundprinzip

Ein wichtiger Unterschied zu anderen Planungsberufen:

Raumplaner müssen unabhängig bleiben.

Das bedeutet:

  • keine eigenen Bauprojekte entwickeln
  • keine Interessenskonflikte
  • objektive Beurteilung aller Vorhaben

Private Anfragen gibt es daher nur selten – der Fokus liegt klar auf der Arbeit für Gemeinden.

Zwischen Digitalisierung und Bürokratie

Die Branche befindet sich im Wandel.

Ein großer Schritt ist die Digitalisierung:

  • weg von Papierplänen
  • hin zu digitalen Prozessen
  • effizientere Abstimmungen

Gleichzeitig steigt jedoch der bürokratische Aufwand:

  • mehr rechtliche Prüfungen
  • zunehmende Verfahren
  • steigende Anforderungen an Dokumentation

Ein Spagat, der den Alltag prägt.

Ein unterschätztes Thema: Verständnis für Planung

Ein Punkt, der dem Unternehmen besonders wichtig ist:

👉 Mehr Verständnis für die Arbeit hinter den Kulissen.

Denn Raumplanung betrifft jeden – oft ohne, dass es bewusst wahrgenommen wird.

  • Bauvorgaben
  • Flächenwidmungen
  • Entwicklungsmöglichkeiten

Viele Entscheidungen dienen der langfristigen Sicherheit – auch wenn sie im Moment als Einschränkung empfunden werden.

Ein Spannungsfeld, das zur Realität gehört.

Fazit: Planung, die man nicht sieht – aber spürt

Raum Plan A steht für eine Arbeit, die selten im Rampenlicht steht – und dennoch entscheidend ist.

Eine Tätigkeit, die:

  • langfristig denkt
  • Strukturen schafft
  • Gemeinden entwickelt

Und genau darin liegt ihre Stärke.

Denn auch wenn man sie oft nicht sieht:
Ohne Raumplanung würde keine Gemeinde funktionieren.

Foto: privat

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