Vernissage von Nicole Toferer

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„CRIME SCENES – Gewalt gegen Frauen*

Eine junge Eferdingerin Nicole Toferer – künstlerische Fotografin – zeigt ihre beeindruckenden Bilder zum Thema „CRIME SCENES – Gewalt gegen Frauen*“ in der Kleine KellerGalerie Eferding, Starhembergstraße 6. Mehr denn je, brauchen wir jetzt den Blick auf das Wesentliche!
Die Vernissage findet am Freitag, den 25. März um 19 Uhr statt. Die Künstlerin freut sich auf zahlreiche Besucher (das Tragen einer Schutzmaske ist gewünscht).

Ausstellung Öffnungszeiten:
Samstag, 26. März / Freitag, 1. April / Samstag, 2. April: 16 bis 20 Uhr
Sonntag, 27. März / Sonntag, 3. April: 10 bis 13 Uhr

Artist Statement zur Kunstausstellung:
Nicole Toferer ist in Linz geboren, lebt und arbeitet in Wien im Atelier VALIE EXPORT. Die künstlerische Fotografin möchte mit ihrer Arbeit die Augen der betrachtenden Personen für das Unsichtbare öffnen. Denn noch nie war Feminismus so sehr in Popkultur und Mainstream eingebettet und trotzdem so viele Stimmen unter Gewaltanwendung zum Schweigen gebracht. Um dieses Schweigen nun zu beenden, hat die Künstlerin mit Frauen*vereinen, Frauen*häusern und Privatpersonen zusammengearbeitet, um Geschichten und Orte patriarchaler Gewalt zum Ausdruck zu bringen.
Eine wichtige Komponente Nicole Toferer‘s Arbeit ist das Fotografieren von Tatorten. Ganz elementar ist hier das Zuhause, denn viele Gewalttaten an weiblich gelesen Personen passieren im „unöffentlichen“, dem häuslichen, Bereich. Man verbindet mit dem Begriff „Zuhause“ Geborgenheit, Sicherheit, glückliches Familienleben. Für einige Frauen* kehrt sich dies jedoch ins komplette Gegenteil, das Zuhause wird zur eigenen Hölle. Dem möchte die Künstlerin mit einigen der folgenden Bilder nachgehen.
Einige Fotografien sind unter anderem das Resultat einer anonymen Umfrage zu sexueller Gewalt, die für dieses Projekt erstellt wurde. Resultierend zeigen diese Bilder Tatorte, sowie Kleidung, die getragen wurde, woraus sich eine Annäherung an die Lebensrealitäten jeder 5. Frau* Österreichs ergibt. Weiters soll zu verstehen gegeben werden, dass Gewalt an weiblich gelesene Personen keine Einzelfälle sind, sondern dass diese Art der Unterdrückung Struktur besitzt, die es aufzudecken gilt.

Fotos: Nicole Toferer

 

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