Regierung beschließt knapp 100 Mio.
Oberösterreich war vom Hochwasser im Jahr 2002 enorm betroffen. Entlang der oberösterreichischen Donau im unteren Mühlviertel hinterließ dieses hundertjährliche Hochwasser in unzähligen Gemeinden gewaltige Zerstörung. 2013 ereignete sich erneut ein Hochwasser an der Donau, das schreckliche Auswirkungen auf die Gemeinden im Eferdinger Becken hatte und nie dagewesene Schäden angerichtet hat. Damit nun im Linzer Raum sowie dem oberen Donautal ein Ausbau des vorhandenen Hochwasserschutzes erfolgen kann, wird seit längerem an einem Finanzierungsübereinkommen mit dem Bund verhandelt. Dieses ist nun im Ministerrat im Rahmen einer Art. 15a B-VG Vereinbarung zwischen Bund, Land Oberösterreich, Niederösterreich und Wien beschlossen worden. Für das Land Oberösterreich umfasst diese Mittel in der Höhe von insgesamt knapp 100 Mio. Euro. Die Vereinbarung regelt auch den Kostenteilungsschlüssel – der Bund trägt 50 Prozent, das Land OÖ 30 Prozent und die Antragsteller 20 Prozent der Kosten – sowie den Förder- und Umsetzungszeitraum von 2022 bis 2030.

Foto: Land OÖ/Max Mayrhofer
Landeshauptmann Thomas Stelzer und Umwelt- und Klimalandesrat Stefan Kaineder.






