Wir alle sind Konsumenten. Und wir alle sind anspruchsvoll. Wir haben in der EU als einziges Land gentechnikfreie Milch in den Märkten. Viele nehmen das als Selbstverständlichkeit. Viele wissen es gar nicht. Vielen ist es auch einfach egal. Wir wollen – oder müssen – günstig im Supermarkt einkaufen. Auch die Milch. Und wer in Zukunft billig Milch kaufen möchte wird es einfach haben. Der Preisverfall geht munter weiter. Der Konsument verliert durch diese Preiskultur immer mehr den Bezug für den Wert des hochwertigen Produktes. Es ist auch schwierig. Da stehen im Regal verschiedenste Milchsorten. Der eine Liter Milch kostet 57 Cent, der andere Liter genau daneben 1,19 Euro. Man fragt sich, warum entsteht dieser Preisunterschied? Wenn ich nun die teure Milch kaufe, kriegt dann überhaupt der Bauer mehr dafür? Wer verdient hier wirklich?
Chance Direktvermarktung
Über die Jahre ist die Verbindung, die Kommunikation zwischen Landwirt und Endverbraucher, verloren gegangen. Jetzt rächt sich das. Man muss wieder eine echte Beziehung zum Kunden aufbauen. Dazu braucht man jetzt viel Energie. Eine große Aufgabe für alle die sich bis dato nur aufs Melken und die Stallarbeit konzentriert haben. Für die meisten kleinen Bauern ist es aber auf alle Fälle eine Chance, sich durch die Direktvermarktung zusätzliche Kunden, sprich Absatzkanäle, zu schaffen. Ohne wieder vom Handel abhängig zu sein. Wenn ich als Konsument den Bauern kenne, der meine Lebensmittel, meine Milch, herstellt, bin ich durchaus auch bereit, für die gute Qualität mehr zu bezahlen. Und in Belgien trinken die Menschen auch Milch, obwohl sie doppelt so viel kostet. Oder wie sehen Sie das?
Über die Jahre ist die Verbindung, die Kommunikation zwischen Landwirt und Endverbraucher, verloren gegangen. Jetzt rächt sich das. Man muss wieder eine echte Beziehung zum Kunden aufbauen. Dazu braucht man jetzt viel Energie. Eine große Aufgabe für alle die sich bis dato nur aufs Melken und die Stallarbeit konzentriert haben. Für die meisten kleinen Bauern ist es aber auf alle Fälle eine Chance, sich durch die Direktvermarktung zusätzliche Kunden, sprich Absatzkanäle, zu schaffen. Ohne wieder vom Handel abhängig zu sein. Wenn ich als Konsument den Bauern kenne, der meine Lebensmittel, meine Milch, herstellt, bin ich durchaus auch bereit, für die gute Qualität mehr zu bezahlen. Und in Belgien trinken die Menschen auch Milch, obwohl sie doppelt so viel kostet. Oder wie sehen Sie das?
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