Initiative „Zukunft.Region.Eferding“

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Im Gespräch mit der Politik

Die in den Arbeitsgruppen der Bürgerinitiative „Zukunft.Region.Eferding“ bisher gewonnenen Ergebnisse machen deutlich, dass eine nähere Analyse der politischen Zusammenführung der vier Gemeinden Eferding, Fraham, Hinzenbach und Pupping für die Zukunft der Region und seiner Bewohner durchaus Sinn macht. Dadurch bestärkt begannen die Initiatoren der Bürgerinitiative im Juni mit einem Informations- und Diskussionsprozess mit der regionalen Politik. Dazu wurden die Parteiobleute aller in den vier Gemeinden vertretenen Parteien zu Gesprächen eingeladen – und zwar zu 5 Terminen (je ein Termin für die ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grüne u. Liste OLE). Alle Ortsparteien – mit Ausnahme der ÖVP-Fraktionen Hinzenbach und Pupping – haben diese Einladung angenommen und an den Gesprächen teilgenommen. Die ÖVP-Fraktionen von Hinzenbach und Pupping wünschten sich anstelle dieser Form der Information eine Präsentation der bisherigen Ergebnisse durch Vertreter der Bürgerinitiative im Rahmen einer Gemeinderatssitzung in Hinzenbach bzw. Pupping. Selbstverständlich wird diese Möglichkeit von Seiten der Bürgerinitiative bei nächster Gelegenheit wahrgenommen. Die Stimmung bei den Gesprächen mit den Parteienvertretern war durchwegs positiv, die Vertreter aller Parteien zeigten unabhängig von ihrer Einstellung zum Thema Gemeindezusammenführung großes Interesse an den präsentierten Fakten. Die Diskussionen waren intensiv und abendfüllend.
Der nächste wesentliche Schritt aus Sicht der Bürgerinitiative ist die Einleitung eines objektiven Informationsprozesses seitens der vier Gemeinden, der schließlich in einer Abstimmung der Bevölkerung in den betroffenen Gemeinden über eine Gemeindezusammenführung münden soll. Dazu bedarf es in jeder der vier Gemeinden jeweils eines Mehrheitsbeschlusses des Gemeinderates, um diesen Prozess in Gang zu setzen. Der Vorteil einer derartigen Vorgangsweise liegt für die Gemeindepolitik darin, dass einerseits völlige Objektivität gewährleistet ist und andererseits dadurch auch aktive und finanzielle Unterstützung seitens des Landes Oberösterreich zugesagt ist. Unabhängig davon wird die Bürgerinitiative voraussichtlich im Oktober 2020 – sofern es die Corona-Entwicklung zulässt – im Rahmen einer breit angelegten Veranstaltung die Bevölkerung der betroffenen Gemeinden über die neuesten Erkenntnisse informieren.

 

 

 

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