Ein Kachelofen ist mehr als nur eine Wärmequelle.
Er ist Mittelpunkt eines Raumes, Atmosphäre und oft auch ein Stück Zuhause.

Genau deshalb entstehen bei Nimmervoll Ofenbau keine Standardlösungen – sondern individuelle Einzelstücke, die perfekt zum jeweiligen Wohnraum passen.

Und genau diese Philosophie prägt den Familienbetrieb seit Jahrzehnten.

Vom Zufall zum Lebenswerk

Der Weg ins Unternehmertum war ursprünglich gar nicht geplant.

Eigentlich hätte der Bruder den elterlichen Betrieb übernehmen sollen.
Doch als dieser sich dagegen entschied, stand plötzlich eine neue Möglichkeit im Raum.

Damals studierte der heutige Unternehmer noch Betriebswirtschaft – allerdings ohne große Begeisterung.

👉 „Das Studium hat mir nie wirklich Freude gemacht.“

Also fiel die Entscheidung:

👉 Einfach einmal ausprobieren.

Aus diesem „Ausprobieren“ wurden mittlerweile über 30 Jahre im eigenen Unternehmen.

Ein Familienbetrieb mit bewegender Geschichte

Gegründet wurde der Betrieb ursprünglich von den Eltern gemeinsam.

Doch das Leben nahm eine schwere Wendung:

Der Vater verstarb früh bei einem Autounfall – und die Mutter führte das Unternehmen alleine weiter.

Eine Leistung, vor der bis heute großer Respekt herrscht.

Und genau in dieses Umfeld wuchs schließlich auch die nächste Generation hinein.

Alles rund um den Ofenbau

Nimmervoll Ofenbau hat sich klar spezialisiert:

👉 Alles, was mit Ofenbau zu tun hat.

Dazu gehören unter anderem:

  • Kachelöfen
  • Heizkamine
  • individuell geplante Ofenanlagen
  • Sonderlösungen für Wohn- und Hotelbereiche
  • Keramikarbeiten und Verkleidungen

Besonders hervorzuheben:

👉 Früher wurde sogar die Keramik großteils selbst produziert.

Ein Handwerk, das heute nur noch wenige Betriebe in Österreich beherrschen.

Jeder Ofen ist ein Einzelstück

Was den Betrieb besonders macht:

👉 Es gibt keine Lösungen „von der Stange“.

Jeder Ofen wird individuell geplant:

  • passend zum Raum
  • abgestimmt auf Architektur und Stil
  • angepasst an technische Möglichkeiten

Der Ablauf beginnt meist direkt beim Kunden:

  • Besichtigung vor Ort
  • gemeinsame Ideenfindung
  • Planung und Visualisierung
  • Umsetzung als Einzelanfertigung

Ein Prozess, der viel Erfahrung und Gespür verlangt.

Von schlicht bis spektakulär

Die Projekte reichen von klassischen Wohnraumöfen bis hin zu außergewöhnlichen Sonderlösungen.

Ein besonderes Highlight:

👉 Ein 4,5 Meter hoher Sichtbetonofen in einer Wiener Dachgeschosswohnung.

Das Besondere daran:

Das enorme Gewicht musste vollständig über die Dachkonstruktion getragen werden, da der Boden nicht belastet werden konnte.

Auch große Hotelprojekte gehören zum Portfolio:

👉 Im Hotel Paradiso wurden Anlagen im Wert von rund 100.000 Euro umgesetzt.

Projekte, auf die man mit Recht stolz ist.

Der Wandel des Designs

Auch im Ofenbau haben sich die Trends verändert.

Früher:

  • rustikal
  • verspielt
  • klassische Kacheloptik

Heute dominieren:

👉 schlichte, moderne und minimalistische Lösungen.

Ein Wandel, den das Unternehmen aktiv mitgegangen ist.

Und genau diese schlichte Eleganz gefällt dem Unternehmer heute selbst am besten.

Weniger Mitarbeiter – mehr Übersicht

Früher beschäftigte der Betrieb zeitweise über 20 Mitarbeiter.

Heute arbeitet man bewusst kleiner:

👉 Aktuell besteht das Team aus drei Personen.

Der Grund dafür ist pragmatisch:

  • Fachkräfte sind schwer zu finden
  • Qualität soll hoch bleiben
  • Übersicht und Kontrolle sind einfacher

Oder, wie es treffend beschrieben wird:

👉 „Die Frage ist nicht, wie groß man ist – sondern was am Ende übrig bleibt.“

Ein Gedanke, der viele moderne Handwerksbetriebe beschäftigt.

Lehrlinge mit Unternehmergeist

Über die Jahre wurden zahlreiche Lehrlinge ausgebildet.

Viele davon machten später sogar den Meister – und wurden selbstständig.

Ein Zeichen dafür, wie hochwertig die Ausbildung im Betrieb war und ist.

Gerade im traditionellen Handwerk ist das alles andere als selbstverständlich.

Ein Beruf mit Zukunft – aber zu wenig Nachwuchs

Trotz der Leidenschaft für das Handwerk bleibt eine große Herausforderung:

👉 Fachkräftemangel.

Vor allem spezialisierte Berufe wie Hafner oder Keramiker werden immer seltener.

Ein Beispiel:

Die letzte Keramikerin begann ihre Lehre im Betrieb – und ging dort später auch in Pension.

Ein Berufsfeld, das heute kaum noch junge Menschen erlernen.

Empfehlungen statt große Werbung

Der Großteil der Kunden entsteht über:

👉 Mundpropaganda und persönliche Empfehlungen.

Gerade im hochwertigen Handwerk ist Vertrauen entscheidend.

Denn ein Ofen ist keine spontane Anschaffung –
sondern eine Investition für viele Jahre.

Und genau deshalb zählt die Erfahrung anderer Kunden oft mehr als jede klassische Werbung.

Social Media – aber mit Bodenhaftung

Natürlich nutzt auch Nimmervoll moderne Kanäle:

  • Social Media
  • Messen
  • regionale Präsenz

Doch eines bleibt klar:

👉 Der persönliche Kontakt ist unersetzbar.

Denn gerade bei individuellen Projekten möchten Kunden jemanden vor sich haben, dem sie vertrauen können.

Qualität als oberster Anspruch

Wenn man den Betrieb in wenigen Worten beschreiben müsste, dann wären es diese:

👉 Qualität. Ideen. Persönlicher Kontakt.

Denn genau daraus entsteht das, was den Unterschied macht:

  • hochwertige Verarbeitung
  • individuelle Gestaltung
  • langfristige Zufriedenheit

Ein Handwerk, das Gefühl braucht

Im Gespräch wird schnell klar:

Hier geht es nicht nur um Technik.

Sondern auch um:

  • Erfahrung
  • Gespür für Räume
  • Verständnis für Menschen

Denn jeder Wohnraum ist anders – und jeder Kunde ebenso.

Kein Nachfolger – aber kein Bedauern

Die eigenen Töchter entschieden sich bewusst für andere Wege.

Und genau das akzeptiert der Unternehmer auch:

👉 „Mir war wichtig, dass meine Kinder glücklich sind.“

Ein Gedanke, der viel über die Haltung hinter dem Unternehmen verrät.

Fazit: Handwerk mit Charakter und Persönlichkeit

Nimmervoll Ofenbau steht für:

  • individuelle Lösungen
  • ehrliches Handwerk
  • jahrzehntelange Erfahrung
  • und persönlichen Kontakt auf Augenhöhe

Ein Betrieb, der zeigt:

👉 Wahre Qualität entsteht dort, wo Leidenschaft und Erfahrung zusammenkommen.

Foto: privat

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