In einer Branche, die sich immer mehr in Richtung Ketten und Onlinehandel entwickelt, wirkt Reifen Fischer fast wie ein Relikt – im besten Sinne. Denn hier wird noch selbst geschraubt, persönlich gegrüßt und nicht nach Provision, sondern nach Vertrauen gearbeitet.
Fritz Fischer hat den Betrieb 1989 gegründet – und bis heute führt er ihn mit Handschlagqualität, persönlicher Kundennähe und einem feinen Gespür für das, was seine Kunden wirklich brauchen.
Wie alles begann – mit einer Idee und einem Markt, der offen war
Mitte der 1980er-Jahre stellte Fritz Fischer fest: „Im ganzen Bezirk Eferding gab’s niemanden, der sich wirklich auf Reifen spezialisiert hat.“
Als jemand, der aus der Landwirtschaft kam, und wusste, wie oft Reifen gebraucht und getauscht werden, war der Schritt naheliegend. Mit Unterstützung von Helmut Bruckmüller – einem Pionier der Branche – entstand 1989 das Unternehmen Reifen Fischer.
Die ersten Jahre waren klassisch bodenständig: kleine Werkstatt, zwei Aushilfen, viel Eigenleistung. Doch es sprach sich schnell herum, dass hier jemand am Werk war, der nicht nur gut montieren, sondern vor allem gut zuhören konnte.
Heute: Ein eingespieltes Team mit 1.000 Stammkunden
Was als kleines Ein-Mann-Unternehmen begann, zählt heute rund 1.000 Stammkund:innen – vom PKW-Fahrer über Landwirte bis hin zu kleinen Transportunternehmen.
Gearbeitet wird bewusst im kleinen, familiären Team. Mit drei Leuten schafft es Fritz Fischer, den Betrieb stabil und kundenorientiert zu führen – unterstützt durch saisonale Aushilfen, wenn nötig. „Größer könnte man schon werden. Aber nicht ohne die passenden Mitarbeiter – und nicht um jeden Preis.“
Vom Scheibtruhenreifen bis zum 1.000-Kilo-Radlader
Das Sortiment bei Reifen Fischer ist beeindruckend breit – und reicht von:
- PKW- & LKWreifen
- Landwirtschaftlichen Reifen
- Großreifen für Baumaschinen und Radlader
- Reifenservice und Montage
- Einlagerung, Reparatur und Kontrolle
Besonders spannend: Reifen für große Maschinen wie Caterpillar oder Radlader – ein Bereich, in dem Erfahrung und Technik gleichermaßen gefragt sind.
„Ein Radladerreifen hat 1.000 Kilo – da brauchst du Know-how und gutes Werkzeug. Und genau das haben wir.“
Was Reifen Fischer anders macht
Persönlichkeit. Punkt.
Das ist der größte Unterschied zu anderen Anbietern. Fritz Fischer kennt fast jeden Kunden beim Namen. Er berät selbst, montiert oft selbst mit – und sorgt dafür, dass niemand einfach nur „eine Nummer“ ist. „Der Chef steht mit in der Werkstatt. Das ist heute selten – und wird von unseren Kunden besonders geschätzt.“
Diese Haltung hat auch Auswirkungen aufs Betriebsklima: Sogar ehemalige Mitarbeiter kommen zu den Weihnachtsfeiern – obwohl sie längst nicht mehr im Betrieb sind. Das sagt mehr über die Firmenkultur aus als jede Imagebroschüre.
Stolz auf Stammkunden – nicht auf Expansion
Gefragt, worauf er besonders stolz ist, muss Fritz Fischer nicht lange überlegen:
„Dass wir über 30 Jahre hinweg Stammkunden halten konnten. Viele davon kommen seit der ersten Stunde – und das macht mich schon sehr dankbar.“
Marketing wird kaum betrieben – die Firma lebt von Mundpropaganda und Vertrauen.
Dazu kommen ein paar regionale Plakate und Sichtbarkeit bei Veranstaltungen, doch das Hauptargument ist die Leistung selbst. „Wenn’s passt, spricht sich das eh herum.“
Kein Motto – aber eine klare Philosophie
Ein offizielles Leitbild hat Reifen Fischer nicht. Braucht es auch nicht. Denn für Fritz Fischer ist klar: „Ein Kunde soll sich auf uns verlassen können. Er soll wissen, dass er nicht irgendwas bekommt, sondern genau das, was passt. Und wenn mal was nicht geht, sagen wir das auch ehrlich.“
Dieses ehrliche, fast altmodisch anmutende Selbstverständnis ist es, dass Reifen Fischer zu einer vertrauten Adresse in der Region macht – und das weit über den Bezirk hinaus.
Fazit: Ein Betrieb wie früher – und gerade deshalb so wertvoll
Reifen Fischer ist kein Hochglanzunternehmen. Aber eines mit Seele. Wer hier herkommt, bekommt echten Service, ehrliche Beratung und jahrzehntelange Erfahrung.
Keine Rabattaktionen, keine Online-Flash-Sales – dafür ein Chef, der mitdenkt, mitarbeitet und mit Herz bei der Sache ist.
Foto: privat







