UNESCO-Weltkulturerbe Donaulimes

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Chance für den OÖ Donautourismus

Der Donaulimes, die ehemalige Nordgrenze des römischen Weltreiches, wurde bei der 44. Sitzung der UNESCO Ende Juli zum Welterbe ernannt. Neben der Wachau und der Altstadt von Wien ist der Donaulimes damit das dritte Welterbe an der österreichischen Donau. Der aktuelle Antrag an die UNESCO umfasst die Ausgrabungen von Regensburg bis Serbien, in Folge wird dann ein Antrag bis zum Schwarzen Meer gestellt werden und letztendlich rund um das Mittelmeer bis Marokko. Nach der Chinesischen Mauer wäre der Römische Limes damit das bedeutendste und umfassendste Welterbe.
Im Gebiet der Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich sind Passau (Römermuseum Kastell Boiotro), Engelhartszell (Römerburgus Oberranna), Haibach & St. Agatha (Römerpark samt Römerbad), Wilhering (Hirschleitengraben), Linz und Enns Teil dieses bedeutenden Welterbes. „Für den Donautourismus ergeben sich damit künftig große Chancen, die wir gemeinsam mit Bayern nützen werden“, ist Geschäftsführerin Petra Riffert überzeugt.

Foto: WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH, Kaindlstofer

Der Römerblick Donauschlinge Schlögen in der Gemeinde Haibach.

 

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