Was als spontane Idee begann, ist heute ein florierendes Kleinunternehmen mit Handschlagqualität: Christoph Mandl aus dem Bezirk Eferding hat sich in wenigen Jahren mit seiner Firma Mandl Baggerungen/Vermietung einen hervorragenden Ruf erarbeitet – vor allem bei privaten Kundinnen und Kunden, die auf persönliche Betreuung, saubere Arbeit und Verlässlichkeit setzen.
Ein Bagger, ein Traum – und ein mutiger Start
Als 2019 immer wieder kleinere Erdarbeiten rund um die elterliche Gärtnerei anstanden, mietete Christoph Mandl regelmäßig Bagger. „Irgendwann hab ich mir gedacht: Nur fürs Daheim baggern zahlt sich ein eigener Bagger nicht aus – aber vielleicht, wenn man ihn auch vermietet und nebenbei Aufträge übernimmt“, erinnert er sich. Die Idee ließ ihn nicht mehr los – und so meldete er ohne langes Überlegen das Gewerbe an. „Es war ein Bauchgefühl – und das hat gepasst.“
Der Start war allerdings alles andere als einfach: „2019 war’s ruhig – keine Werbung, keine Anfragen. Da überlegt man schon, ob’s die richtige Entscheidung war.“ Doch ab 2020 ging es Schritt für Schritt bergauf. Heute ist Christoph Mandl ein gefragter Ansprechpartner für Baggerarbeiten aller Art im privaten Bereich.
Baggerarbeiten rund ums Haus – vom Chef persönlich
„Ich sag immer: Ich mache alles rund ums Haus, was man mit einem Bagger machen kann“, erklärt Mandl mit einem Schmunzeln. Vom Fundament bis zum Poolaushub, von der Gartenplanierung über Abbrüche bis hin zum Aushub mit anschließender Materiallieferung – das Leistungsspektrum ist vielfältig.
Sein Erfolgsgeheimnis? Ganz klar das Persönliche: „Bei mir läuft alles über eine Person. Ich komme persönlich vorbei, schau mir die Baustelle an, kalkuliere den Auftrag, fahre den Bagger selbst – und bringe nach getaner Arbeit auch die Rechnung persönlich vorbei.“ Dieses direkte, unkomplizierte Miteinander wird von seinen Kundinnen und Kunden besonders geschätzt – und hebt ihn klar von großen Baufirmen ab.
Privatkunden als Kernzielgruppe – aber nicht ausschließlich
Rund 95 % seiner Aufträge kommen aus dem privaten Bereich. „Ich arbeite mit Hausbesitzern, Häuslbauern, Menschen, die einen Pool planen oder den Garten neu gestalten wollen. Aber natürlich nehme ich auch Aufträge von Betrieben an – wenn sie zu mir und meiner Arbeitsweise passen“, sagt Mandl. Wichtig ist ihm dabei, sich nicht zu übernehmen: „Ich will gesund wachsen und die Qualität hochhalten.“
Solide Basis – ohne Leasing, ohne Druck
Besonders stolz ist Christoph Mandl auf den finanziellen Aufbau seines Betriebs: „Meine Bagger gehören mir zu 100 %. Ich habe keine Leasingraten, keine monatlichen Belastungen. Wenn der Bagger einmal steht, dann steht er. „Aber ich kann ruhig schlafen.“ Auch der Grund für seine Halle – rund 5.000 m² – stammt aus dem elterlichen Besitz. Eine solide Basis, auf der sich langfristig aufbauen lässt.
Handschlagqualität, Mundpropaganda & Transparente
Wer bei Christoph Mandl anruft, erreicht nicht irgendein Büro – sondern ihn selbst. Diese persönliche Verlässlichkeit spricht sich herum. „Die meisten kommen über Empfehlungen. „Oft bin ich beim Nachbarn am Baggern – und ein paar Wochen später ruft der nächste an.“ Ergänzend dazu nutzt Mandl seine Facebook-Seite, wo er regelmäßig Bilder von Projekten zeigt. Auch lokale Werbetransparente auf Feuerwehrfesten oder Sportplätzen tragen zur Sichtbarkeit bei.
Eine Vision mit Hausverstand
Auch wenn Christoph Mandl die Vision einer Expansion hat, denkt er bodenständig: „Ja, ich will moderner werden und eventuell wachsen – aber nur dann, wenn es sinnvoll ist.“ Eine Voraussetzung wäre wohl die Zusammenarbeit mit Baufirmen, um die Auslastung planbarer zu gestalten. „Im Privatbereich ruft dich wer an und will nächste Woche starten – das macht Planung mit fixen Mitarbeitern schwer.“
Philosophie: Gute Arbeit spricht sich herum
Einen Leitsatz braucht Christoph Mandl nicht auf Papier. Er lebt ihn: „Gute Arbeit. Saubere Arbeit. Ehrliche Arbeit.“ Wer mit ihm zusammenarbeitet, merkt sofort: Hier wird nicht nur gebaggert, hier wird zugehört, mitgedacht und persönlich betreut – mit Handschlagqualität, Hausverstand und Herz.

Foto: privat







