Eins zu 28 Millionen – 02.2017

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Eins zu 28 Millionen

Unsere Welt spielt verrückt. Amokläufe, Finanzkrisen, Trump, Erdogan,  Terroranschläge, etc. Wenn man in Eferding zum Bauernmarkt geht, dann ist die Welt noch in Ordnung. Es riecht nach gebratenem Fleisch. Die Standler bieten ihre Produkte mit Freude an und lassen auch gerne kosten. Die Leute lachen und reden miteinander. Ich habe in den letzten Monaten mit vielen Menschen gesprochen und bemerkt: Die Angst ist bei sehr vielen ständiger Begleiter. Ich gebe auch zum Teil den großen Medien die Schuld für dieses erhöhte Angstgefühl in der Bevölkerung. Auf der anderen Seite erfüllen diese Medien aber auch die „Sensationsgeilheit“ des Publikums. Mein Tipp: Einfach mal keine Nachrichten lesen und hören oder bewusst mehr die positiven Informationen aufnehmen. Am kritischsten sollte man die ganzen Horrormeldungen in facebook & Co. betrachten. Dort sind natürlich Glaubwürdigkeit und Medienkompetenz am weitesten von der Realität entfernt.

Unbegründete Angst
Die Wahrscheinlichkeit ein Opfer bei einem Terroranschlag zu werden liegt bei etwa eins zu 28 Millionen. Trotzdem haben in meinen Gesprächen viele Menschen gesagt, dass sie ein mulmiges Gefühl haben, wenn auf einem Platz viele Menschen versammelt sind. Auch auf Bahnhöfen und Flughäfen ist ein gewisses ungutes Gefühl mit dabei. Männer mit dunkler Hautfarbe und dann noch mit schwarzem Rucksack sind bei vielen potentielle Täter. Eines noch aus der Statistik, damit Sie weniger Angst haben. In den 70er und 80er Jahren gab es mehr Opfer bei Terroranschlägen als heute. Damals hatten die Menschen viel weniger Angst davor. Auch hier sieht man die Verzerrung durch die Veränderung in der Medienwelt. Bleiben Sie wachsam – aber haben Sie keine Angst!


Ihre Meinung direkt an: matousek@news-online.at

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