Rettung von Rehkitzen

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Gemeinsam gegen den Mähtod

Jedes Jahr um diese Zeit, wenn die Bauern das hohe Gras für die Tiere mähen, passiert es leider nicht allzu selten, dass ein kleines Rehkitz dabei verstümmelt wird und sterben muss. Sie liegen im hohen Gras und werden durch ihr Verhalten für den Bauern ganz unsichtbar.
Laut Schätzungen fallen jährlich bis zu 25.000 Rehkitze in Österreich den Mähwerken zum Opfer.

Magdalena Forkl setzt sich besonders für die Rettung der Rehkitze ein und bittet Menschen um ihre Mithilfe: „Jeder der ein Herz für Tiere hat kann helfen. Fragt bei den umliegenden Bauern bzw. Jagdpächtern, ob sie Hilfe gebrauchen können. Geht das Feld ab und helft so vielen kleinen Rehkitzen.“

Wichtig ist jedoch, das Rehkitz niemals mit den bloßen Händen zu berühren, das Muttertier würde durch den Geruch das Rehkitz abstoßen. Um das zu vermeiden, bitte Handschuhe tragen und genügend Gras pflücken, um das Rehkitz zu einem sicheren Platz außerhalb der Wiese zu transportieren. Das Rehkitz bleibt in der Norm dort liegen, wo man es hinlegt. Durch die Laute finden das Muttertier und ihr Kitz wieder zueinander.

Fotos: privat

Die Rettung von Rehkitzen vor dem Mähtod.

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