Ein Jahrhundert Unternehmensgeschichte ist alles andere als selbstverständlich.
Und doch gibt es Betriebe, die genau das geschafft haben – weil sie sich weiterentwickelt haben, ohne ihre Wurzeln zu verlieren.
Stockinger ist einer dieser Betriebe.
Ein Unternehmen, das vor fast 100 Jahren als klassisches Schuhgeschäft am Stadtplatz begann – und sich heute zu einem modernen Zentrum für Fußgesundheit entwickelt hat.
Vom Schuhgeschäft zur orthopädischen Kompetenz
Die Geschichte reicht zurück bis ins Jahr 1926.
Damals wurde das Geschäft gegründet – mit dem klaren Fokus auf Schuhe und Handwerk.
Über die Jahrzehnte hinweg veränderte sich jedoch nicht nur der Markt, sondern auch die Bedürfnisse der Menschen.
Und genau hier setzte die Weiterentwicklung an:
Vom klassischen Schuhverkauf hin zur Orthopädie.
Heute ist dieser Bereich das Herzstück des Unternehmens.
Ein Wandel, der nicht nur notwendig war – sondern den Betrieb nachhaltig geprägt hat.
Ein Standort – alle Lösungen
Was Stockinger heute besonders macht, ist die klare Struktur:
Alles passiert unter einem Dach.
Am neuen Standort arbeiten rund 46 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – ergänzt durch Außendienst und eine kleinere Filiale in Wels.
Das Besondere:
- Analyse
- Produktion
- Anpassung
finden direkt im Haus statt.
Das bedeutet für Kundinnen und Kunden:
kurze Wege, schnelle Lösungen und persönliche Betreuung.
Vom Scanner zur fertigen Einlage – in kürzester Zeit
Ein typischer Ablauf zeigt, wie modern das Unternehmen heute arbeitet:
- Patient kommt mit Überweisung vom Arzt
- Fuß wird digital gescannt
- Daten werden direkt verarbeitet
- Einlage wird im Haus produziert
Und das oft schneller, als man denkt.
In manchen Fällen können Einlagen innerhalb weniger Stunden fertiggestellt werden – ein Service, der in dieser Form selten ist.
Mehr als nur orthopädische Einlagen
Das Leistungsspektrum ist breit – und reicht weit über die klassische Orthopädie hinaus:
- orthopädische Einlagen
- individuell angepasste Schuhe
- Sporteinlagen (für Laufen, Skifahren, Radfahren)
- Anpassung von Arbeitsschuhen (z. B. mit Stahlkappen)
- Versorgung von Kindern bis Senioren
Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf einem wichtigen Punkt:
Funktionalität und Design müssen sich nicht ausschließen.
Denn eines war lange Zeit ein Problem:
Orthopädische Schuhe galten als unattraktiv.
Genau hier setzte das Unternehmen bewusst an – mit dem Ziel, Lösungen zu schaffen, die gesund und gleichzeitig ansprechend sind.
Kunden: so vielfältig wie ihre Bedürfnisse
Die Zielgruppe ist breit gefächert:
- Patienten mit ärztlicher Überweisung
- Sportler und aktive Menschen
- Arbeitnehmer mit speziellen Anforderungen
- Kinder und Jugendliche
- Senioren
Kurz gesagt:
Jeder, der Wert auf gesunde Füße legt.
Viele Kunden kommen über Ärzte – besonders Orthopäden.
Andere finden den Weg über Empfehlungen oder Sportpartner wie Intersport.
Regionale Qualität als Erfolgsfaktor
Ein entscheidender Unterschied zu vielen Mitbewerbern:
Produktion in Österreich.
Während viele Produkte heute aus dem Ausland importiert werden, setzt Stockinger bewusst auf:
- regionale Herstellung
- eigenes Know-how
- direkte Qualitätskontrolle
Gerade im medizinischen Bereich ist das ein entscheidender Faktor.
Denn wenn es um den eigenen Körper geht, zählt vor allem eines:
Vertrauen.
Ein Betrieb im Wandel – und mittendrin
Aktuell befindet sich das Unternehmen in einer wichtigen Phase:
der Umzug an einen neuen Standort.
Die offizielle Eröffnung des neuen Standorts erfolgt am 6. Mai in der Steiffstraße und markiert einen weiteren wichtigen Schritt in der Entwicklung des Unternehmens.
Mit dem neuen Gebäude soll ein Ziel noch stärker umgesetzt werden:
👉 der Aufbau eines modernen Fußgesundheitszentrums
Ein Ort, an dem Beratung, Analyse und Versorgung gebündelt stattfinden – und der für Kunden noch besser erreichbar ist.
Begleitet wird dieser Schritt durch gezielte Kommunikation, PR und einen geplanten Tag der offenen Tür, bei dem sich Interessierte selbst ein Bild machen können.
Teamarbeit als Schlüssel zum Erfolg
Neben Technik und Infrastruktur gibt es einen Faktor, der besonders hervorgehoben wird:
das Team.
Flache Hierarchien, ein familiäres Arbeitsklima und ein sozialer Umgang miteinander prägen den Alltag.
Ein bemerkenswerter Punkt:
Während viele Branchen mit Personalabbau kämpfen, wird hier weiterhin eingestellt.
Ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen stabil wächst – und gleichzeitig Wert auf seine Mitarbeiter legt.
Ausbildung mit Zukunft
Auch die Lehrlingsausbildung spielt eine wichtige Rolle.
Orthopädieschuhmacher ist zwar kein klassischer „Trendberuf“ – doch genau darin liegt die Chance:
Ein Handwerk mit Zukunft, das medizinisches Wissen, Technik und handwerkliches Können verbindet.
Und eines, das dringend Nachwuchs braucht.
100 Jahre – und noch lange nicht am Ziel
Das Jubiläum im Jahr 2026 markiert einen wichtigen Meilenstein:
100 Jahre Stockinger.
Doch statt zurückzublicken, richtet sich der Fokus klar nach vorne:
- Ausbau des neuen Standorts
- stärkere Positionierung als Gesundheitszentrum
- Weiterentwicklung von Produkten und Prozessen
Ein Unternehmen, das zeigt, dass Tradition und Innovation kein Widerspruch sind.
Fazit: Gesundheit beginnt bei den Füßen
Stockinger steht für ein Thema, das oft unterschätzt wird – und doch entscheidend ist:
die Gesundheit der Füße.
Ein Betrieb, der aus einem klassischen Schuhgeschäft entstanden ist – und sich zu einem modernen Spezialisten entwickelt hat.

Mit einem klaren Anspruch:
👉 Alles aus einer Hand. Schnell. Regional. Individuell.
Und genau das macht den Unterschied.
Foto: privat







