Zivilschutz fordert mehr Eigenvorsorge

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Auf Katastrophenfälle gut vorbereitet sein

Ein Beinahe-Blackout in Europa zeigte wieder, wie wichtig es ist, sich auf Katastrophenfälle rechtzeitig vorzubereiten. Viele Bürger unterschätzen die Gefahr eines längerfristigen, großflächigen Stromausfalles. „Wenn einmal der Strom weg ist, dann gehen die meisten davon aus, dass er nach ein paar Stunden wieder da ist. Bei einem Blackout sprechen wir aber von einem Stromausfall über mehrere Tage“, erklärt OÖ Zivilschutz-Präsident NR Bgm. Michael Hammer. Die Vorsorge-Experten des OÖ Zivilschutzes beraten seit Jahren zum Thema Blackout, die Basis des Selbstschutzes ist ein krisenfester Haushalt, damit die Bürger mindestens eine, besser zwei Wochen autark leben können und das nicht verlassen müssen. Dazu gehören neben einem Lebensmittel- und Getränkevorrat unter anderem auch eine Notbeleuchtung, ein Notfallradio und eine Notkochstelle. Bei den Beratungen wird keine Panik verbreitet, sondern das Sicherheitsgefühl der Bürger durch sachliche Information gestärkt. Hilfreiche Tipps dazu gibt es auf www.zivilschutz-ooe.at, wo auch ein Blackout-Infofolder mit Checklisten für die Zeit vor, während und nach einer solchen Katastrophe sowie die Broschüre „Krisenfester Haushalt“ kostenlos angefordert werden können.

Foto: OÖ Zivilschutz

Der OÖ Zivilschutz berät zum krisenfesten Haushalt.

 

 

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