Kollision mit Wildtieren

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Unfälle können schwerwiegende Folgen haben

Alles sieben Minuten ereignet sich in Österreich ein Unfall mit Wildtieren, 376 Personen haben sich im Jahr 2019 auf Österreichs Straßen im Zuge eines Wildunfalls verletzt, zwei Personen verunglückten tödlich. Besonders viele Wildunfälle ereignen sich in der Dämmerung sowie in den Nachtstunden. Oberösterreichs Versicherungsmakler raten zum Kaskoschutz. Ist eine Kollision mit einem größeren Wildtier unvermeidlich, sollte stark gebremst und das Lenkrad gut festgehalten werden. „Riskante Ausweichmanöver sind nicht zu empfehlen“, weiß der Fachgruppenobmann der oberösterreichischen Versicherungsmakler, Johann Mitmasser, „denn sie stellen auch eine erhebliche Gefahr für den Fahrzeuglenker selbst, aber auch für andere Verkehrsteilnehmer dar.“ Auch eine Vollbremsung ist nicht in jedem Fall anzuraten: Wer beispielsweise wegen eines Hasen oder eines Marders eine Vollbremsung hinlegt und dadurch einen Auffahrunfall provoziert, dem kann laut Straßenverkehrsordnung ein Mitverschulden angelastet werden. Gerechtfertigt ist eine Vollbremsung hingegen bei drohender Kollision mit einem großen Wildtier, wie etwa einem Reh, Hirsch oder einem Wildschwein. Ein Wildschaden ist übrigens zu jeder Tageszeit unverzüglich über den Notruf 133, bei der Polizei zu melden. Über den umfassenden Versicherungsschutz bei Wildunfällen informieren Sie sich am besten bei Ihrem Versicherungsmakler.

 

 

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