Photovoltaikinitiative in Marchtrenk

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Umweltfreundlichen Energiegewinnung

Marchtrenk ist bereits seit einigen Jahren höchst aktiv bei der Nutzung alternativer Energien. Von der „Solarblume“, von Photovoltaik-Anlagen auf fast allen neuen öffentlichen Gebäuden bis zum „Biomasse-Kraftwerk“ gehen die Initiativen der Stadtverwaltung im Sinne einer umweltfreundlichen Energiegewinnung. Seit 8. Februar ist auf dem Flachdach der Mittelschule eine neue Photovoltaik-Anlage in Betrieb. Die Anlage hat eine Anlagenleistung von 94kWp und eine erwartete Jahresproduktion von 95.000 kWh. Das entspricht dem Jahresbedarf von ca. 25 Haushalten und einer jährlichen CO2-Einsparung von 47t bzw. über 750 gepflanzten Bäumen.

Die ausführende Firma Helios finanziert die Anlage über ein Bürgerbeteiligungsmodell. Dabei können interessierte BürgerInnen die Anlage zu einer fixen Verzinsung mitfinanzieren. Die Stadt stellt die Flächen zur Verfügung und profitiert auch vom nutzbaren Eigenverbrauch. Über den Stromertrag finanziert sich das Kraftwerk innerhalb von 13 Jahren und geht dann in das Eigentum der Stadtgemeinde Marchtrenk über. Ab diesem Zeitpunkt profitiert die Stadt zur Gänze vom Gratisstrom der Sonne. Weitere Standorte wie die Deponie in Kappern und beim Freibad Marchtrenk werden aktuell geprüft.

Foto: Stadtamt Marchtrenk

(v.l.) DI Dr. Martin Fleischanderl (geschäftsführender Gesellschafter von Helios), Johann Anzengruber, Umweltstadtrat Christian Haugsberger, Bürgermeister Paul Mahr und Leiter der Bauverwaltung Thomas Berndorfer MSc.

 

 

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